Gedenken, woran nie gedacht wurde 12. April 2015

Begrüßung durch Bürgermeister a.D. Rolf Neidhart
Vortrag Dr. Stefan Emminger
Vortrag Dr. Elenore Lappin
Vortrag Mag. Lisa Moser
Busfahrt zu den Orten der Zwangsarbeit
Lorenz Steiner und Bernhard Blank

Am 10. April 1945 wurde das Durchgangslager Strasshof befreit. Seine Existenz geriet in Vergessenheit, wurde zu einem Punkt in der Ortschronik. Seit 1988 wird die Massengrabanlage am Waldfriedhof in das jährliche Totengedenken miteinbezogen. 2009 machte sich die Arbeitsgruppe Strasshof daran, die Geschichte des Durchgangslagers und der kleineren Arbeitslager vor Ort zu erforschen. 2011 wurde das Erinnerungsmal der Öffentlichkeit übergeben. Besondere Resonanz fand unsere Arbeit in Ungarn. Seit 2013 kommen jährlich über 200 Menschen und sie gedenken mit uns der Opfer des Durchganglagers Strasshof.

Um die Bedeutung dieses Ortes im System der nationalsozialistischen Zwangsarbeit zu vermitteln, veranstaltet der Verein Arbeitsgruppe Strasshof nun einen Workshop im Heimatmuseum Strasshof. Wir möchten Sie einladen, sich die Vorträge anzuhören und gemeinsam an einer Führung zu den Orten der Zwangsarbeit teilzunehmen. Orte, die Sie vielleicht kennen, Orte, die Sie vielleicht öfter besuchen, deren Geschichte Ihnen bis jetzt aber verborgen geblieben ist.

Veranstaltungsprogramm

Kategorie: Veranstaltungen

Aktuell

Gedenkveranstaltung 2016:

Sonntag, 29. Mai 11.00 beim Erinnerungsmal

Programm

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