Die Gedenkveranstaltung an die Opfer des Durchgangslagers Strasshof fand dieses Jahr am Sonntag den 28. Mai um 11.30 beim Erinnerungsmal statt. Sie wurde gemeinsam mit dem Verband der ungarischen NS-Opfer durchgeführt.

Nach der musikalischen Einleitung durch die Regionalmusikschule Strasshof begrüssten der Bürgermeister von Strasshof Ludwig Deltl und der Obmann des VAS Bernhard Blank  die Anwesenden. Der Obmann des Verbands der ungarischen NS-Opfer György Frisch  erinnerte in seiner Rede an die Leiden, der aus Ungarn hierher deportierten jüdischen Familien, die sie unter dem nationalsozialistschem Unrechtsregime ertragen mussten. Nach ihm ergriffen drei Überlebende des Lagers das Wort die hierher als Kinder deportiert worden waren. Sie erinnerten sich in bewegenden Worten an diese Zeit als sie  beinahe ein Jahr lang um ihr eigenes sowie das Leben ihrer Angehörigen fürchten mussten . Zudem riefen sie  dazu auf sich aktiv gegen die Unmenschlichkeit einzusetzen, die sich heute gegen Flüchtlinge und Minderheiten wie Roma und Sinti richtet.

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Empfang der Gedenkfahrt vom 30. Juni 2016

Am 30. Juni 2016 besuchte eine Gedenkfahrt des Ungarischen Verbandes der Opfer des Nationalsozialismus (Nácizmus Üldözötteinek Országos Egyesülete) das Erinnerungsmal in Strasshof. Die Überlebenden des Durchgangslagers Strasshof waren bereits 2011, als das Erinnerungsmal noch in Bau war, unsere Gäste gewesen.
Gemeinsam gedachten wir der Toten beim Erinnerungsmal, besuchten das Heimatmuseum Strasshof und nach einem gemeinsamen Mittagessen begleiteten wir die Gedenkfahrt zum Wiener Zentralfriedhof, wo sie einen Kranz am Massengrab der ungarisch-jüdischen Opfer niederlegte. 

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Gedenkfahrt aus Ungarn 13. Mai 2013

Am 13. Mai 2013 besuchte eine Gedenkfahrt mit rund 300 Teilnehmern aus Ungarn das Erinnerungsmal. Als Redner traten unter anderem auf: der Präsident des Dachverbandes der jüdischen Gemeinden in Ungarn Peter Feldmayer, der Leiter des Holocaust Museums in Budapest Universitätsprofessor Szabolcs Szita sowie der ehemalige Präsident des ungarischen Obersten Gerichtshofs und nunmehrige Repräsentant der überparteilichen Menschenrechtsorganisation „Rat für Menschenrechte“ Zoltán Lomnici. Die Gäste wurden von Bürgermeister Ludwig Deltl begrüßt. Den offiziellen Gedenkakt folgte  eine interreligiöse Zeremonie mit Vertretern der christlichen Kirchen Ungarns sowie der verschiedenen jüdischen Glaubensrichtungen bei der auch die Vertreter der christlichen Kirchen in Strasshof anwesend waren.

 

Gebet für Frieden und Gerechtigkeit

Am 9. Mai 2013 fand das zweite Gebet für Frieden und Gerechtigkeit beim Erinnerungsmal statt.


Gebet für Frieden und Gerechtigkeit

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Gemeinsame Gedenkveranstaltung mit Gästen aus Ungarn am 29. Mai 2016

Am Sonntag den 29. Mai 2016 fand beim Erinnerungsmal die diesjährige Gedenkfeier für die Opfer des Durchgangslagers Strasshof statt. 

Redner:
•    Bernhard Blank Verein Arbeitsgruppe Strasshof
•    Ludwig Deltl, Bürgermeister von Strasshof
•    Dr. Anna Petrasovits Gründerin der Nationalen Pilgerfahrt
•    Mag. Lukas Mandl, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
•    Dr. Gábor Hajas, Botschafter der Wiener Ungarischen Botschaft
•    Grußbotschaft von Miklós Soltész Staatssekretär für kirchliche Angelegenheiten
•    György Szabó, Vorsitzende der gemeinnützigen Stiftung des Ungarisch Jüdischen Vermächtnisses
•    Rabbiner Baruch Oberlander, Leiter des Budapester Orthodoxen Rabbinats
•    Pfarrerin Mag. Ulrike Mittendorf-Krizner,  Martin - Luther - Kirche von Strasshof
•    Jonathan Sándor Szénási, Reformierter Gefängnispfarrer von Baracska und Stuhlweißenburg
•    Noémi V. Szabó, Vortrag eines Gedichts eines Überlebenden


Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine interreligiöse Zeremonie beim Erinnerungsmal die mit einer Kranzniederlegung abgeschlossen wurde.
Im Anschluss führte der Weg der Gedenkfahrt aus Ungarn weiter zu den Orten ungarisch-jüdischer Zwangsarbeit in Wien. Die erste Station war das Massengrab im jüdischen Teil des Massengrabs des Wiener Zentralfriedhofs. Nach einer historischen Einführung von Eva Kovacs, Forschungsleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts und Kuratorin des zweiten Veranstaltungsteils rezitierte Olga Veresné Vezér dort "Bruder" von BenS'lomo. Den Abschluss bildete eine religiöse Zeremonie und eine Kranzniederlegung am Massengrab. Die nächste Station war ein ehemaliges Wohnlager in der Schrankenberggasse 23. Dort erzählte Rabbi Baruch Oberlander anhand von Tagebuchaufzeichnungen aus dem alltäglichen Leben der dort Internierten. Darauf folgte ein kurzer Halt bei der Gedenktafel in der Hackengasse 11, wo vor allem Kinder interniert waren. Von dort ging es weiter zur Tempelgasse, wo Eva Kovacs und Kinga Frojimovics einen Überblick zur Geschichte des Ortes gaben. Den Abschluss fand die Veranstaltung beim Denkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, wo erneut eine Kranzniederlegung stattfand

 

 

Flyer VAS Strasshof3 5

 

 

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Gedenken, woran nie gedacht wurde 12. April 2015

Am 10. April 1945 wurde das Durchgangslager Strasshof befreit. Seine Existenz geriet in Vergessenheit, wurde zu einem Punkt in der Ortschronik. Seit 1988 wird die Massengrabanlage am Waldfriedhof in das jährliche Totengedenken miteinbezogen. 2009 machte sich die Arbeitsgruppe Strasshof daran, die Geschichte des Durchgangslagers und der kleineren Arbeitslager vor Ort zu erforschen. 2011 wurde das Erinnerungsmal der Öffentlichkeit übergeben. Besondere Resonanz fand unsere Arbeit in Ungarn. Seit 2013 kommen jährlich über 200 Menschen und sie gedenken mit uns der Opfer des Durchganglagers Strasshof.

Um die Bedeutung dieses Ortes im System der nationalsozialistischen Zwangsarbeit zu vermitteln, veranstaltet der Verein Arbeitsgruppe Strasshof nun einen Workshop im Heimatmuseum Strasshof. Wir möchten Sie einladen, sich die Vorträge anzuhören und gemeinsam an einer Führung zu den Orten der Zwangsarbeit teilzunehmen. Orte, die Sie vielleicht kennen, Orte, die Sie vielleicht öfter besuchen, deren Geschichte Ihnen bis jetzt aber verborgen geblieben ist.

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Aktuell

 

Gedenkveranstaltung 2017:

Sonntag, 28. Mai 11.30 beim Erinnerungsmal

Programm

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